Stella A.
Galerie/Edition

TorpPeter Torp 

Besenverwahrschrein
Zeichnungen, Objekte


Eröffnung:
Do., 8. März 2012, 19 – 21 Uhr

8. März – 21. April 2012.
Mi. – Sa.: 14°° – 19°° Uhr







Seit 1995 arbeitet Peter Torp mit Anagrammen und Umdeutungen von Texten. Hatte er sich bei seiner letzten Ausstellung 2008 den „Tractatus logico-philosophicus“ von Ludwig Wittgenstein vorgenommen, so wendet er sich mit seinen neuen Zeichnungen Martin Heideggers  Essay „Der Ursprung des Kunstwerkes“ zu. In einer eigenen Zeichentechnik wird Buchstabe für Buchstabe mit Präzision und Ausdauer aus dem mit Wachsstift geschwärzten Untergrund freigelegt. Es entsteht ein negativer Text aus weißen Zeichen in schwarzem Grund. Das Weiß scheint im Schwarz zu schweben. Die Zeichnungen werden z.T. von kleinen Spielzeugfiguren begleitet, die an die Figuren aus Kaugummiautomaten erinnern.

Der Titel „Besenverwahrschrein“ ist aus Heideggers „Wesen der Wahrheit“ konstruiert. Bei seinen Adaptionen von philosophischen Texten geht es Peter Torp nicht darum, die Vorlagen zu destruieren oder zu ironisieren. Durch die Zeichenarbeit an Heideggers „Ursprung des Kunstwerkes“ soll vielmehr gerade das Rätsel des Textes und des Kunstwerkes als „Kostbarkeit“ erfahrbar werden. Als Künstler möchte Torp bei diesem Thema Heidegger nicht das letzte Wort überlassen.


Peter Torp is working with anagrams and reinterpetation of texts since 1995. While for his last show he worked with Ludwig Wittgenstein’s „Tractatus logico-philosophicus“ he now turns to Martin Heidegger’s essay „ Der Ursprung des Kunstwerkes“ (The Origin of the work of Art). With his peculiar drawing technique letter by letter is laid bare out of the waxed black background. A negative text with white letters on black ground appears. The white seems to float in the black. The drawings are partly attended by small toy figures reminding of the toys out of gumball machines. 

The title: „Besenverwahrschrein“ is constructed out of Heidegger’s „Wesen der Wahrheit“. In his adaption of philosophical texts Torp neither wants to destroy the original nor is he laying irony upon it. With the drawings on Heidegger’s essay the enigma of the text and of the work of art should be perceived as preciosity. As an artist, Peter Torp doesn’t want to let Heidegger have the final say on the subject.

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